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California T6 oder T6.1?


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Mein T6 war die billigste Ausführung, das Armaturenbrett war Vollplaste, keine Klappen, kein Getränkefach.

Der T6.1 Edition sieht dort von der Form identisch aus, ist durch die gebürstete Metalloptik aber Luxuskarosse pur dagegen.

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Ok, ohne die kaufpreispflichtige Komfortschalttafel gab´s beim Beach die billige Ausführung.

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Hallo,

der T6.1 verbraucht ca. 1ltr. Kraftstoff weniger.

Ein Landstrom Anschluss lässt sich unkompliziert nachrüsten.

Wenn T6, dann ohne die elektronischen Helferlein wie ACC..., diese sind in der Regelung noch sehr grob.

Gruß

Charly

 

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Ich weiß zwar nicht, welche Hardware-Version Dein Discover Pro hat, aber es gibt da durchaus verschiedene.
Ich habe H12, was offensichlich mit die erste Version im MIB3 System war. Es gibt weiterhin H22, H56 und H57. Da sind es wohl auch verschiedene Hersteller.
H12 ist aus meiner Sicht eine Vollkatastrophe, zumal es in der Entwicklung auch seit eh und je irgendwie immer wieder "vergessen" wird.

Meine Frau fährt einen Golf Sportsvan, ebenfalls aus 2020, der noch MIB2 oder 2,5 hat (kein Ahnung, was das da genau ist). Äußerlich sieht die Hardware des Discover Media sieht da identisch aus, aber es läuft viel stabiler, wenn ggf. auch mit weniger Funktionen (keine Onlineupdates, kein Webradio, CarPlay nur via Kabel aber nicht wireless usw.).

Ich habe neulich noch gesagt, dass man vielleicht lieber doch noch den T6 genommen hätte, auch wenn der T6.1 technisch etwas weiter ist, aber eben auch deutlich unausgereifter.
Damals stand noch ein T6 California bei unserem Händler rum, wo auch der Sportsvan gekauft wurde, aber leider nicht als Beach und ich wollte ja lieber den neueren T6.1

Man kann den T6.1 bestimmt nicht komplett schlechtreden, denn das ist er insgesamt ja auch nicht, aber wenn man im Endeffekt damit leben kann, dass man noch ein Auto hat und keinen "Computer" auf vier Rädern, der hier und da gerne mal rumzickt, dann würde ich in diesem Fall - anstelle des Thread-Erstellers - wohl doch lieber den T6 nehmen wollen.

Bearbeitet von Frankie72
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Dein letzter Satz ist mir nicht klar.

Meinst du weil der T6.1 rumzickt würdest du eher den T6 nehmen?

Aktuell fahre ich einen T6.1 Multivan und der zickt im reinen Fahrbetrieb gar nicht rum. Das einzige Problem dort ist das Infotainmentsystem.

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In erster Linie ist es das Infotainmentsystem.
Es gab aber auch schon andere Probleme, z.B. die LED-Leuchten in der Heckklappe, die unter der geöffneten Heckklappe für Licht sorgen. Da war es so, dass die zwar beim Schließen der Heckklappe brav ausgeschaltet wurden, das zuständige Steuergerät aber nicht eingesehen hat, dass die Dinger nun wieder aus sind und sich nicht "schlafen gelegt" hat. Das hat dazu geführt, dass sich betroffene gewundert haben, dass die Camping-Battrie recht schnell leer war.

Es mag vielleicht kleinlich klingen, aber sowas sind Dinge, die dann auch irgendwann anfangen zu nerven. Es wurde zwar per Update korrigiert, aber das ging eben auch nicht von jetzt auf gleich.
Insgesamt sehe ich den T6 aus technischer Sicht als das "unempfindlichere" Fahrzeug an.

Beim T6.1 hatte und habe ich immer den Eindruck, als wenn VW(N) da ganz schnell moderne Technik in ein etabliertes Autoformat pressen wollte, damit sich der T6.1 auch technisch vom T6 unterscheidet, das aber nicht zu 100% funktioniert hat. Wenn man dann mal zum VW-Servicepartner musste, weil wieder ein Update anstand o.ä., dann hatte und hat man immer den Eindruck, dass die selbst vor dem Auto stehen und nicht so recht wissen, was sie nun wie machen sollen, weil man plötzlich vor einem viel komplexeren T6 namens T6.1 stand. Oft hat wohl auch VW(N) selbst nur mit der ratlos mit der Schulter gezuckt, weil ein Softwareupdate des Mediasystem zwar grundsätzlich funktioniet hat, aber die Navigation nicht mehr wollte, was dann wieder einen Werkstatttermin nötig machte, weil die erst wieder separat freigeschaltet werden musste.

Ich finde meinen T6.1 California unterm Strich nicht schlecht, weil es halt auch viele Dinge gibt, die andere Hersteller nicht so bieten konnten. Ich habe damals vor der Kaufentscheidung z.B. auch mit dem MB Marco Polo Horizon geliebäugelt, aber zu dem Zeitpunkt konnte der dem VW California z.B. bei der "Campingausstattung" noch nicht das Wasser reichen (Verdunkelungssystem, Camperunit, Platzangebot, Dinge wie der in der der Schiebür intergrierte Tisch usw.
Insgeheim, wenn ich mir z.B. den ganz neuen California auf Multivan-Basis ansehe, spiele ich schon mit dem Gedanken, den T6.1 nun doch zu fahren, bis er in vielen vielen Jahren vielleicht mal von selbst auseinanderfällt. 

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Ah okay, das war mir nicht bekannt. Ich habe mal nachgeschaut. Bei mir ist H25 verbaut.

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Oh mann, da hab ich wohl echt Glück gehabt... oder nur nichts bemerkt O.o  xD

Mein T6.1 macht von Beginn an mängelfrei was er soll... und was hab ich mir vor dem Kauf nen Kopf gemacht ob der ellenlangen "Mängellisten" hier im forum :o    Ich habe aber auch nicht jedem Knistern und Klappern (welches von allein wieder verschwand) nachgespürt 9_9

 

Das einzige, was ich zum Infotainment sagen kann, ist, dass manchmal die Verbindung zum Internet während der Ausfahrt aus der Tiefgarage (logisch ;-)  aber dann auch draußen nicht hergestellt werden kann. Da hilft dann nur: Motor aus, Schlüssel raus und nach 30 sec neu starten.

 

Bei den Assis ist der Abstandstempomat etwas empfindlich bei schon leichtem Graupel oder stärkerem Regen, sagt dann schon mal, dass er nichts mehr sieht. Da ist unser AUDI-ACC  wesentlich "schmerzfeier" 

 

Ich muss allerdings gestehen, ich habe auch keinerlei Vergleich zu den Vorgänger-Calis... der T6.1 war mein erster :)

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Wir hatten 6 Jahre einen T6 Coast und haben 2022 auf einen T6.1 Beach Edition gewechselt.

Beide mit 110kw, den Coast als Schalter, den Beach mit DSG.

 

Vom Fahrverhalten fand ich den Schalter spritziger, würde mich aber wieder für das DSG entscheiden,

da einfach komfortabler und ACC damit viel effektiver nutzbar ist.

Die Comfortschalttafel wurde ja schon angesprochen. Damit macht das Cockpit einen viel wertigeren Eindruck.

Auch die Standheizung hat im T6 besser funktioniert, bzw. besser geheizt und geregelt. Das ständige Ein- / Ausschalten im T6.1 kann schon ziemlich nervig sein.

 

Bezüglich Infotainment kann ich mich nicht beklagen. Hier hatte ich noch keine Ausfälle o.ä. zu beklagen.

Wireless CarPlay / Appconnect ist für mich ein super komfortgewinn und auch das standardmäßig vorhandene DAB+ möchte ich nicht mehr missen.

Hier ist der T6.1 dem T6 meiner Meinung nach klar überlegen.

 

Die CU ist wesentlich einfacher und intuitiver zu Bedienen als im T6 und bietet deutlich mehr Funktionen.

 

Was für mich ebenfalls ein wichtiger Punkt ist:

Das Bett im Austelldach ist durch die einzel gefederten Teller - zumindes für mich - wesentlich bequemer.

Wir hatte in beiden Fahrzeugen das Cali Bed Roof, können also gut vergleichen.

 

Stände ich vor der Wahl, würde ich mich für einen T6.1 entscheiden,

den Kostenfaktor mal auser Acht gelassen.

 

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Beim DAB+  Empfang nervt eine Funktion des Mediasystems, wobei das regional anders sein kann und mit der Senderstruktur zu tun hat:
Ich höre hier in NRW gerne WDR2. Von WDR2 (und mittlerweile auch WDR4) gibt es auf DAB+ aber verschiedene Regionalsender. Für meinen Wohnort ist das z.B. WDR2 Südwestfalen.
Eben dieses WDR2 Südwestfalen habe ich in meinem Discover Media auch abgespeichert, denn es hat natürlich den Vorteil, dass ich dort z.B. zu jeder halben Stunde die lokalen Nachrichten aus meiner Region höre.

Nun ist es beim MIB3-System aber so, dass DAB+ und FM-Radio verschmolzen sind und man nicht mehr explizit zwischen DAB+ und FM Band trennen kann, was bei MIB2 noch möglich war.
Bei WDR2 wird also automatisch der DAB+ Sender ausgewählt, sofern einer empfangbar ist. Befindet man sich in einem Gebiet, in dem DAB+ Empfang nicht besonders gut ist, wechselt das MIB3-System automatisch zum FM Sender und bei erneutem guten DAB+ Empfang wieder zurück zu DAB+. Bei den regionalen Sendern, wie eben WDR2 geht das System aber dann nicht zurück zu WDR2 Südwestfalen, sondern in meinem Fall zu WDR2 Aachen (vermulich, weil A wie Aachen als erstes im Alphabet kommt). Ständig ist also nicht mehr WDR2 Südwestfalen eingestellt, sondern WDR2 Aachen.
Bei FM wird ja automatische die Frequenz verwendet, in deren Sendegebiet man sich gerade befindet. Daher wäre die Möglichkeit, die DAB+ theoretisch bietet, nämlich sich unabhängig vom Ort für ein bestimmtes Regionalfenster zu entscheiden, echt toll, wenn sie denn am MIB3 Discover Media funktionieren würde.

VW schiebt den schwarzen Peter übrigens seit eh und je auf den WDR, obwohl man es doch so hätte belassen können, wie bei MIB2, wo man noch selbst zwischen DAB+ und FM wählen konnte, ohne dass das System selbst die Auswahl trifft.

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Beim Infotainment fahre ich beim 6.1 mit dem Composition Colour die Mindestvariante, mache Navi über ein Tablet (da ist die 12 V-Dose im Armaturenbrett fein) auf dem Armaturenbrett - und ärgere mich höchstens wegen der fehlenden Logos beim DAB+. Rest läuft problemlos, wobei die Türen gedämmt, die LS vorne getauscht und hinten nachgerüstet sind. 

 

Ich liste mal auf, was mir einfällt:

 

Beim 6.1 hat man beim Beach die Auswahl zwischen Camper und Tourer, einmal mit Kochstelle, möglichem Landstrom und Womo-Zulassung, einmal mit möglichen zwei Schiebetüren und PKW-Zulassung. Das kann auch entscheidend sein, neben Steuer und Versicherung auch bei der möglichen maximalen Zahl an Sitzen (6 im Camper ist m.W. max). Beim Camper mit der Kochstelle gibt es wenige Anbieter für Einbaumöbel. 

 

Eine wesentliche technische Änderung neben der Kochstelle war der Wechsel von der hydraulischen auf eine elektromechanische Servolenkung beim 6.1. Über Unterschiede im Lenkverhalten kann ich nichts sagen. 

 

Der Wechselrichter im 6.1 kann 300 W Sinus, der im 6.0 150 W "eckig". 

 

Beim 6.1 sind alle Steckdosen auf der Zweitbatterie. 

 

Den Unterschied bei der Verbindung zwischen Starter- und Bordbatterie hat @Benno_R schon beschrieben, beim 6.0 gibt es D+, beim 6.1 entscheidet eine Elektronik (das KFG) und diese Entscheidungen sind schwer nachvollziehbar. Aber bei Landstrom wird in den meisten Fällen auch die Starterbatterie mitgeladen. Die Elektronik des 6.1 entscheidet auch mit beim möglichen Abstellen von Verbrauchern wie der Standheizung. 

 

Über die CU (Camperunit am Dachhimmel) steht hier schon einiges. 

 

Die doppellagigen Zeltbälge der neueren 6.1 sind bis zum Stand 06S (von 03S bis 05S) ohne Eigeninitiative nicht dicht. Da muss man arbeiten oder tauschen. 

 

Beim hydraulischen Dach hat der 6.1 mehr Probleme mit (einseitig) absinkenden Dächern. 

 

Viele Grüße, Jochen 

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Hallo Jochen,

weißt du ab welchem Baujahr die Probleme mit den undichten Zeltbälgen los gingen? Ich habe bei der Suche nach dem Datum für z.B. 03S leider nichts gefunden.

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Hallo @mim1711,

 

hier gibt's jede Menge Lesestoff zu den undichten Varianten.

Erfahrung neuer Faltenbalg T6.1

 

Gruß 

derDicke 

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Moin, 

Ich würde da wohl nicht soviel drüber nachdenken. Das jüngere Auto mit wenig km wäre auf jeden Fall meine erste Wahl. Ich möchte meinen aber auch so lange wie möglich fahren. 

So viele die schon Probleme mit ihrem Fahrzeug hatten, mindestens genauso so viele oder mehr die zufrieden sind. Ich gehöre auch zu letzteren. 

Der undichte Balg ging meines Wissens MJ 23 los. 

Viel Spaß bei deiner Entscheidung. 

Gruß Jörg 

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Unterschiede, die mir bekannt sind:

 

- Wie Tim_Jochen schon erwähnt hat: Die doppellagigen Bälge des Aufstelldachs im 6.1 sind nicht dicht, außer man hat ganz neue oder ganz alte (der einlagige vom Modelljahr 2020 ist dicht). Tim_Jochen hat auch die betroffenen Versionen genannt (03S bis 05S).

 

- Viele T6.1-Fahrer haben Probleme mit dem hydraulischen Aufstelldach, das sich bei längerer Standzeit absenkt. Abhilfe gibt es von VW nicht ("Stand der Technik").

 

- Der 6.1 hatte zwei "Bugs", die die Batterie leergesaugt haben: Einerseits ein Problem mit dem Steuergerät für die Beleuchtung der Heckklappe (sofern vorhanden, war ein Extra), das sich nicht schlafengelegt hat - behoben durch Steuergerät-Update. Und zweitens ein Problem mit der Camper Unit, die bei zur Neige gehenden Wohnbatterien eine Fehlermeldung angezeigt hat, die, wenn sie nicht weggedrückt wurde, die Starterbatterie leergesaugt hat - behoben durch Update des KFG. Sollte beides gemacht worden sein, wenn nicht, unbedingt machen lassen.

 

- Der T6.1 aus dem Modelljahr 2020 hatte noch den Motor EA288 aus dem T6, allerdings mit Homologation Euro 6d-TEMP-EVAP-ISC. Ab dem Modelljahr 2021 wurde der EA288evo mit motornaher Abgasreinigung und Homologation Euro 6d eingeführt, der ca. einen Liter weniger verbraucht, aber auch ca. 30 kg schwerer ist. Im gleichen Zug wurden die Kapazität des Harnstofftanks erhöht und der Sportmodus des DSG entfernt (letzteres wohl deshalb, weil ab MJ2021 die Realverbräuche der EU gemeldet werden müssen). Die T6 (ohne .1) haben meistens Homologationen für Euro 6b oder noch früher. Das kann theoretisch in Umweltzonen relevant sein, wenn die Grenzwerte weiter verschärft werden.

 

- Die Heizung im T6 erlaubt eine viel höhere Heizleistung als die im T6.1, welche aus Sicherheitsgründen in der erlaubten Temperatur am Luftaustritt stark gedrosselt wurde. Andererseits hat die Heizung im T6 aber auch den Nachteil, dass oft Abgasgeruch beim Heizen wahrnehmbar ist und die Heizung im Betrieb ein lautes Klackern von sich gibt, was auch Campernachbarn stören kann. Beide Probleme wurden mit der Heizung im T6.1 behoben.

 

- Ältere T6.1 wurden mit Versionen des Infotainments (MIB3) ausgeliefert, die leider nur als extrem unreif zu bezeichnen sind. In dem Fall unbedingt ein Software-Update durchführen lassen, zum Beispiel bei der Hardware H12 (MJ 2020) auf Version 330. Damit werden die gröbsten Schnitzer behoben und das MIB3 ist dadurch einigermaßen benutzbar.

 

- Im T6.1 werden die beiden Wohnbatterien durch das Steuergerät für Sonderanwendungen (KFG) überwacht. Dieses war in früheren Versionen ziemlich verbuggt (wie oben schon erwähnt, unbedingt updaten!). Der Einbau von Ladeboostern gestaltet sich im 6.1 schwierig, längst nicht jeder Booster funktioniert. Das Euro-6-Lademanagement lädt die Starterbatterie und leider auch die Wohnbatterien nur zu 80%, es sei denn, "Max. Laden" in der CU ist aktiviert. Ladegeräte, PV o.ä. unbedingt mit Masse an den dafür vorgesehenen Massepunkt im Fahrzeug anschließen (unter dem Fahrersitz) und nicht an den Minuspol der Batterie, sonst bekommt das KFG die Ladung nicht mit und hält die Batterien immer noch für leer.

 

- Der T6.1 hat eine elektrische Servolenkung bekommen, was einige Fahrassistenzsysteme gegenüber dem T6 ermöglicht hat. Der Abstandsregel-Tempomat ist im T6.1 deutlich feinfühliger als im T6, den Spurhalteassistent gibt es nur im T6.1 (aber dort ist er ohne Neukodierung nur im Pingpong-Modus nutzbar, d.h. das Fahrzeug pendelt immer zwischen den Spurbegrenzungen; es gibt eine Kodierung, die das Fahrzeug in der Mitte hält, aber das ist offiziell von VW nicht freigegeben).

 

- Die Camper Unit ist im T6.1 deutlich besser als im T6 und hat auch einige nette Gimmicks wie eine Wasserwaage. Die CU des T6 ist bekannt dafür, dass der Drehknopf irgendwann kaputt geht, dies sollte man bei einem Gebrauchtwagen auf jeden Fall überprüfen. Allerdings gab es hier im Forum auch schon Fälle, wo der Bildschirm der T6.1-CU nur noch Unsinn angezeigt hat und getauscht werden musste.

 

- Beim Allrad-T6.1 hat VW einen Papierfilter in der Vorförderpumpe weggespart, was leider dazu führt, dass sich das Sieb im Ölkreislauf mit der Zeit zusetzt. Dieses Sieb sollte spätestens beim Tausch des Haldex-Öls unbedingt gereinigt oder ausgetauscht werden (Achtung - ist nicht Teil der Standard-Serviceumfänge von VW!), sonst greift die Haldex immer später und irgendwann gar nicht mehr, weil sie keinen Druck mehr aufbauen kann (erst dann gibt es auch eine Fehlermeldung im Steuergerät).

 

- Die Scharniere des Lattenrosts sind in den T6.1 vom Modelljahr 2020 (und evtl. auch noch später) aus Plastik und haben eine chronische Bruchneigung. VW hat die Scharniere später durch welche aus Metall ersetzt.

 

- Die Verriegelungen des Unterschranks im T6.1 neigen zum Bruch. Ist die Aufnahme links neben dem Kühlschrank gebrochen, wird das teuer, weil für den Austausch der ganze Kühlschrank ausgebaut werden muss (auch wenn nur ein Bauteil für wenige Cent gewechselt werden soll). Derartige Probleme sind mir vom T6 nicht bekannt.

 

- Einige Board-Nutzer haben Probleme mit von selbst aufspringenden Kühlschrankdeckeln im 6.1. In dem Fall scheint i.d.R. die dort eingebaute Feder gebrochen zu sein, das sollte man beim Gebrauchten auf jeden Fall überprüfen.

 

- Der Wechselrichter des T6.1 unterstützt eine Leistung von 300W mit echtem Sinus. Der vom T6 nur 150W mit einem "zackigen" Signal (kein richtiger Sinus), das von manchen Geräten nicht vertragen wird.

 

- In der umlaufenden Dichtung des Aufstelldachs (T6 und T6.1) ist ein Metallstreifen eingearbeitet, der gerne rostet. Beim Gebrauchten kontrollieren, sollte ggf. getauscht werden.

 

- Das Multifunktionsboard wurde im T6.1 leider verschlimmbessert und besteht nun aus einer sehr schweren Holzplatte mit Ratschenmechanik, die schwierig aus- und vor allem wieder eingebaut werden kann, ohne das Geschränk zu verkratzen. Die "lichte Höhe" über der Bodenfläche bzw. einem etwaigen Auszug wird dadurch so weit verringert, dass z.B. 6er-Packs von 1,5l-PET-Flaschen nicht mehr aufrecht stehend drunter passen.

 

- Das Navigationssystem des T6.1 (MIB3) unterstützt keine (kostenlosen) Staumeldungen durch TMC mehr, ohne kostenpflichtiges Abo von We Connect Plus bekommt man gar keine Staumeldungen bzw. Echtzeit-Verkehrsinformationen (RTTI).

 

- Das MIB3 im T6.1 ermöglicht drahtlose Kopplung von Android Auto bzw. Apple CarPlay, das MIB2 im T6 nicht.

 

- Das "entfeinerte" Transporter-Armaturenbrett im T6.1 ist ein klarer Rückschritt gegenüber der Komfort-Variante im T6. Alles, was auf die offene Ablage über dem Tacho gelegt wird, spiegelt sich sehr störend in der Scheibe. Die Flaschenfächer in der Mittelkonsole sind ebenfalls beim 6.1 entfallen, um Platz für die motornahe Abgasreinigung zu machen (die dann aber erst ab MJ2021 umgesetzt wurde).

 

- Es gibt Berichte über schlechte Radio-Empfangsqualität im T6.1, was daran liegen dürfte, dass die in den Spiegeln verbauten Antennen eher minderwertig sind. Evtl. gab es hier eine Entfeinerung gegenüber dem T6.

 

- DAB war beim T6.1 erst ab MJ 2021 Serie (weil ab dann gesetzlich verpflichtend), vorher war es ein Extra! Ich habe bei meinem T6.1 (MJ 2020) noch 300 EUR Aufpreis dafür bezahlt, es gibt also auch noch T6.1 ohne DAB-Empfang.

 

- Vorsicht: Die Komfort-Klimaanlage mit zusätzlichem Verdampfer hinten war beim Coast ein Extra (Ocean: Serie), ohne sie bekommt man das Fahrzeug aber hinten nicht vernünftig gekühlt. (Gilt für T6 und T6.1)

Bearbeitet von derkuurt
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