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Vom teilintegrierten zum California


lunatic

Empfohlene BeitrÀge

Moin und Hallo aus dem Nordwesten!

 

Wir haben vor 2 Wochen unseren Chausson 630 aufgrund unterirdischer Werkstattsituation verkauft und einen T6.1 neu gekauft, den wir am Mittwoch abholen können. Es war ein Lagerfahrzeug unseres hiesigen VW-Tradeports in Wunschausstattung als Ocean. Quasi ein GlĂŒcksfall, so zeitnah passenden Ersatz zu bekommen, wenngleich natĂŒrlich wesentlich reduzierter als bisher.

 

Ob uns das ausreicht, können wir direkt ĂŒber Ostern mal testen, aber wir sind davon ĂŒberzeugt. Der Radius fĂŒr unsere Wochenendtrips vergrĂ¶ĂŸert sich und auch sonst sind wir nun flexibler.

 

Vor 10 Jahren hatte ich bereits einen Multivan und alle sind sehr gerne damit gefahren. Es war einer der seltenen T5 V6 Benziner mit LPG-Umbau.

 

Nun freue ich mich auf die Zeit mit dem California und schaue mich hier mal um.

 

Viele GrĂŒĂŸe aus dem Ammerland, 

Torsten 

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Wenn ihr nicht viel geduscht habt im Camper, ist es eine gute Alternative denk ich! :)


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Hallo,

 

Herzlich willkommen im Kreise der CaliverrĂŒckten.

 

:welcome:

 

Viel Spass hier im Forum der Freunde des gepflegten Reisens.

 

Gruss,

 

Stephan

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  • 1 Monat spĂ€ter...

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Ich gucke offensichtlich viel zu selten hier in den Thread.
Vom Prinzip her sind wir auch aus Àhnlichem Grund indirekt zum T6.1 California Beach gekommen. Zumindest, wenn ich die "unterirdische Werkstattsituation" richtig interpretiere.
Wir hatten von 2015 - 2017 einen Chausson 610 Welcome auf Ford Transit Basis. Auf den ersten Blick damals ein "Traum". Nur der Kundenservice von Chausson ließ sehr zu wĂŒnschen ĂŒbrig. Der Ford selbst macht dabei keine Probleme, sondern nur das, was Chausson zu verantworten hatte.
Defekte LED-Leuchten im Inneren, 2 defekte Schlösser der Heckgaragen-TĂŒren, mangelhaft verklebte Dekorfolie, die sich am Übergang zur Fahrerkabine außen löste usw. Ich könnte einen Aufsatz dazu schreiben. Unser HĂ€ndler hat Ersatzteile bestellt und Chausson war der Meinung, dass die Lieferzeit (z.B. fĂŒr ein neues Heckgaragen-TĂŒrschloss, mal eben 6 Monate dauern wĂŒrde...also vielleicht, vielleicht aber eher lĂ€nger. Unser HĂ€ndler kam offensichtlich auch bei anderen Fahrzeugen der Marke nicht mehr mit den Garantieabwicklungen hinterher und wurde von Chausson hĂ€ngen gelassen. Ich kann das durchaus so beurteilen, weil ich heute noch mit ihm "beruflich" zusammenarbeite, allerdings mit einer anderen Marke die er vertritt. Da lĂ€uft es! 

Wir haben dann auch entschieden, dass wir es doch mal mit einem Wohnwagen versuchen wollen. Also wurde der Chausson im Herbst 2017 verkauft, nachdem wir auf dem Caravan-Salon den Vertrag fĂŒr unseren Wohnwagen unterschrieben hatten.
Um noch flexibler zu sein, wurde dann Anfang 2020 kurzentschlossen die Entscheidung gefĂ€llt, dass ein California oder vergleichbares als Zugfahrzeug und Camper fĂŒr 1-2 NĂ€chte her muss. So wurde es dann im Sommer 2020 der T6.1 California Beach, der wir bei einem HĂ€ndler als EU-Reimport gefunden haben.

Es kommt sogar vor, dass wir mit dem Gespann in den Urlaub fahren, und den Wohnwagen auch mal eine Nacht auf dem Campingplatz stehen lassen, weil wir nach einem lÀngeren Tagesausflug auch mal 1 Nacht im Cali schlafen.

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Eine gelungene Kombination, Cali und Wohnwagen. Habe ich auch mal ĂŒberlegt. Bequem, gĂŒnstig aber schlussendlich doch zu lang und auf vielen StellplĂ€tzen nicht möglich. Wir sind zu viel on the road. 

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Danke fĂŒr das Feedback,

 

bei uns waren es jedoch elementarere Probleme, die eine weitere Nutzung im Grunde ausschlossen. Bei der jĂ€hrlichen DichtigkeitsprĂŒfung fielen zwei Undichtigkeiten in den Ecken des Aufbaus innen, vorne links und hinten rechts auf, die beseitigt werden mussten. Also deutlicher ausgedrĂŒckt: Feuchtigkeit im Innenraum! Und das bei einem quasi neuwertigen Fahrzeug mit lediglich 7tkm!

Zudem war die FrontschĂŒrze ĂŒber der Windschutzscheibe gerissen, was zusĂ€tzlich noch fĂŒr weitere Feuchtigkeit hĂ€tte sorgen können, wĂ€re ich damit weitergefahren. Somit habe ich das Fahrzeug zunĂ€chst abgemeldet und mehr als 9 Monate (!) auf einen Termin gewartet, den ich bis zuletzt nicht bekam. Der HĂ€ndler konnte und wollte sich die benötigte FrontschĂŒrze nicht auf Lager legen, aufgrund der gewaltigen Abmessungen und hat dann auch Chausson selbst eingeschaltet, dass die ĂŒber ihren Werksservice eine Abholung bei uns zur Reparatur durchfĂŒhren. Was soll ich sagen, es meldetet sich niemand bei uns und nach mehrfachen Nachfragen ist mir nach einem dreiviertel Jahr zum diesjĂ€hrigen Saisonbeginn der Kragen geplatzt und das Teil kam weg, so schön und bequem er auch war. Letztendlich hat jedoch alles seine Vor- und Nachteile und das Fahren mit dem California ist natĂŒrlich wesentlich enstpannter und unproblematisch, zudem viel sicherer als mit so einem Pappkarton.

 

Nun haben wir alles aus einer Hand und das in 10 Kilometer Entfernung, ich möchte keine zwei Ansprechpartner fĂŒr Chassis und Aufbau mehr, die jeder fĂŒr sich jĂ€hrliche Kosten und Aufwand geltend machen. Von der Überlastung der Campingbranche und dem monatelangen Warten auf Termine mal ganz abgesehen, fĂŒr den ich dann auch noch mehr als 100 Kilometer fahren muss, weil die HĂ€ndler keine "Fremdkunden" mehr aufnehmen und man im Grunde gezwungen ist, das Fahrzeug dort warten und reparieren zu lassen, wo es gekauft wurde.

Bearbeitet von lunatic
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Viel schneller wirst Du bei VW auch keine Termine bekommen. Auf die Serviceklappe hatten wir ganze 6 Monate gewartet. Termine fĂŒr Arbeiten sind bei meiner Werkstatt so ab 6 Wochen Vorlaufzeit zu bekommen.

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Soll kein Bashing sein, aber selbige Undichtigkeiten bei Chausson kombiniert mit undefinierbaren KnarzgerÀuschen und absolut inkompetentem Herstellerservice wurde mir von Urlaubsbekannten auch berichtet.

Die Sache ging vor Gericht, beschÀftigte mehrere Gutachter incl. Probefahrten und endete in einer Wandlung.

Beratungsresistent wie manche Zeitgenossen sind, wurde wieder ein Chausson angeschafft....

 

Mir fehlten hierzu die Worte.

 

Gruß T2-Fahrer 

 

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Mit einem Wohnwagen musst Du halt - bis auf wenige Ausnahmen bei den WohnmobilstellplÀtzen - immer auf einen Campingplatz.
Da unser Wohnwagen inkl. Deichsel 8,47m lang ist (Doppelachser), mĂŒssen wir eh immer einen Stellplatz/ein Parzelle auf einem CP nehmen, die mindestens 100qm groß ist, damit ggf. noch das kleine Luftvorzelt oder oder das Sunshine Air Sonnensegel gestellt werden kann und der Cali mir dazu passt.
Der Cali ist dann ja nur Zugfahrzeug. Darin ĂŒbernachten wir dann höchstens extern vom Campingplatz, wenn wir mal keine Lust haben, nach einem langen Tagesausflug noch zum CP zurĂŒck zu fahren, zumal man nach 22 Uhr eh meistens nicht mehr auf den CP kommt.
Die GespannlĂ€nge wĂ€re zudem auch mit einem anderen geeigneten Zugfahrzeug (z.B. ein grĂ¶ĂŸerer SUV/GelĂ€ndewagen oder Pickup) nicht kĂŒrzer. Rund 5 Meter Zugfahrzeug + Wohnwagen hast Du da immer.
Zum Thema gĂŒnstig: Naja, so wirklich "gĂŒnstig" finde ich weder einen Cali, noch den Wohnwagen, den wir uns ausgesucht haben (steht ja in meinem Profil). Das ist aber meiner Meinung nach immer eine Sache, wo jeder selbst fĂŒr sich entscheiden muss, wie teuer das "Hobby" Camping sein kann, darf und soll, welche AnsprĂŒche man an die Ausstattung hat, was man als sinnvoll oder eben nicht empfindet. Das muss jeder Camper selber wissen, was er dafĂŒr auszugeben bereit ist.
Mir persönlich ist es völlig egal, aus welcher "Behausung" mein CP Nachbar morgens "krabbelt". Unterm Strich sind wir alle Camper. Das ist das Entscheidende. Pauschalurlaub auf z.B. den Kanaren könntest Du mir schenken, nö, will ich nicht (mehr), bzw. wollen wir nicht mehr.

 

Ich habe bei unserem noch vergessen, dass sich das Stromkabel vom elektrischen Hub-Bett (der 610er hat ja nur ein solches) stĂ€ndig aus der FĂŒhrung gerissen hat und kurz davor war abzureißen. Weiterhin (fĂ€llt eigentlich schon zum Thema "ich können einen Aufsatz schreiben") löste sich die KunststoffschĂŒrze des Überganges rechte Seitenwand zur Fahrerkabine vom Auto ab. Das habe ich auf einem Campingplatz festgestellt. Das Dingen hing nur noch an zwei Nieten, die hinter Abdeckstopfen versteckt waren. Ich habe dann erstmal Gaffa-Tape verwendet. Nicht hĂŒbsch, aber es hielt erstmal. Das war kurz vor dem Verkauf. Nach dieser Garantie-Reparatur haben wir den Chausson gar nicht mehr vom HĂ€ndler abgeholt, sondern nur noch ausgerĂ€umt und er hat ihn fĂŒr uns verkauft.

Nie wieder Chausson, geschweige denn etwas von der Trigano Gruppe! Selbst Adria gehört ja mittlerweile dazu. Ich bin ja durchaus tolerant, wenn es um MĂ€ngel geht. Die hat auch ein Fendt, Knaus, Tabbert oder KABE. Sowas muss dann aber relativ zĂŒgig nach Kundenabsprache wieder in die Spur gebracht werden, so dass man das GefĂŒhl hat, dass sich der HĂ€ndler/Hersteller kĂŒmmert. Das GefĂŒhl hatte ich immer beim damaligen HĂ€ndler, aber nicht bei Chausson.

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